Projekt InkluVision: Kick-off setzte erste Impulse für inklusive Bildung mit Augmented Reality

Erstellt von Lutz Siemer | |   Lebenslanges Lernen | InkluVision

Am 16. März 2026 kamen in der Akademie Klausenhof in Hamminkeln Weiterbildner:innen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen zusammen, um ein gemeinsames Verständnis des Projekts “InkluVision” zu entwickeln, erste Ideen für Lernprojekte zu sammeln und die nächsten Schritte zu planen.

Im Mittelpunkt des Treffens stand die Frage, wie Augmented Reality (AR) sinnvoll in inklusiven Bildungssettings eingesetzt werden kann. Ziel des Projekts ist es, pädagogische Fachkräfte für den Einsatz von AR zu qualifizieren und gemeinsam praxisnahe Lernangebote zu entwickeln, die die Teilhabe von Menschen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen unterstützen. Ein zentrales Ergebnis des Projekts wird eine öffentlich zugängliche Leitlinie mit konkreten Anwendungsszenarien und didaktischen Empfehlungen sein.

Die Teilnehmenden brachten vielfältige Perspektiven aus unterschiedlichen Bildungsbereichen ein, darunter berufliche Qualifizierung, Sprachförderung, politische Bildung und praktische Ausbildung. In einer Arbeitsphase entwickelten sie erste Projektideen, die von niedrigschwelligen Lösungen wie QR-Code-gestützten Lernmaterialien bis hin zu komplexeren AR-Anwendungen reichten. Diese reichen von der Simulation von Arbeitsabläufen bis hin zur Unterstützung von Lernenden in praktischen Ausbildungssituationen.

Bei der Veranstaltung wurde deutlich, dass es im Projekt nicht um den Einsatz einer bestimmten Technologie, sondern um passgenaue Lösungen für konkrete Lern- und Arbeitssituationen geht. Auch einfache digitale Werkzeuge können einen wichtigen Beitrag leisten, wenn sie zielgerichtet eingesetzt werden. Auf dieser Grundlage wurden erste Prioritäten für die Qualifizierung der beteiligten Fachkräfte festgelegt und weitere Planungsschritte vereinbart.

Das Projekt wird von Luisa Übbing (Akademie Klausenhof) und Dr. Lutz Siemer (HeurekaNet – Freies Institut für Bildung, Forschung und Innovation e. V.) koordiniert. In den kommenden Monaten folgen thematische Schulungen und Praxisphasen, in denen die entwickelten Ideen erprobt und weiterentwickelt werden.

Ansprechpartner: Lutz Siemer

Weitere Informationen zum Projekt  hier [interner Link]

Das Projekt wird aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Innovationsfonds Weiterbildung gefördert.

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Logo des Projekts "InkluVision"
Logo des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen