Projekt Voices against Silence zeigt Wirkung: Erste Szenen und Songs entstehen
Seit seinem Start im September 2025 hat das Projekt „Voices against Silence“ deutliche Fortschritte gemacht. Bis heute, 2. Februar 2026, arbeiten rund 30 Jugendliche des Theodor-Heuss-Gymnasiums und der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule kontinuierlich an einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema Mobbing. In einem geschützten, außerschulischen Rahmen setzen sie sich intensiv mit Ursachen, Folgen und möglichen Handlungsstrategien auseinander. Unterstützt wird das Team dabei engagiert von Jennifer Schulz (Sozialarbeit Theodor-Heuss-Gymnasium) und Achim Steinhanses (Sozialarbeit Käthe-Kollwitz-Gesamtschule).
In den regelmäßigen Workshops übersetzen die Jugendlichen persönliche Erfahrungen, Beobachtungen und Gefühle in Theaterarbeit, Musik, Songwriting, Poetrytexte und Filmideen. Erste Songfragmente und Szenen sind bereits entstanden, die Themen wie Ausgrenzung, Sprachlosigkeit sowie die psychischen Folgen von Mobbing aufgreifen. Durch Perspektivwechsel und gemeinsame Reflexion entwickeln die Jugendlichen nicht nur künstlerische Ausdrucksformen, sondern auch Empathie füreinander.
Gandhi Chahine bringt es auf den Punkt: „Die Jugendlichen bringen ihre Stimmen ein und machen Mobbing emotional erfahrbar – darin liegt die Kraft dieses Projekts.“
In den kommenden Wochen werden die künstlerischen Ergebnisse weiter vertieft, bis hin zur geplanten Aufführung am 6. März im Bürgerhaus Süd in Recklinghausen. Erzählt werden soll die Geschichte eines jungen Mädchens, das Mobbing erlebt. Szenen, Songs und gegebenenfalls Filme werden in die Inszenierung integriert.
Ansprechpartner: Dirk Schubert
Weitere Informationen zum Projekt hier [interner Link]
Das Projekt wird im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans 2025 des Landes Nordrhein-Westfalen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert.