Projekt Voices against Silence erfolgreich mit ersten Workshops gestartet
Mit großem Interesse und viel Engagement ist das neue HeurekaNet-Projekt „Voices against Silence“ zum Thema Mobbing in Recklinghausen gestartet. Ziel des Projekts ist es, Mobbing aus der Perspektive von Jugendlichen sichtbar zu machen, für die Folgen zu sensibilisieren und Empathie, Solidarität sowie Zivilcourage zu stärken. Kreative Ausdrucksformen wie Musik, Theater und Poetry eröffnen den Jugendlichen neue Wege, ihre Erfahrungen zu verarbeiten und Handlungsoptionen zu entwickeln.
Am Theodor-Heuss-Gymnasium fanden bereits die ersten Workshops statt, in denen die teilnehmenden Jugendlichen intensiv gearbeitet und eigene Ideen eingebracht haben. „Der Projektstart zeigt, wie wichtig es ist, Jugendlichen Räume zu geben, in denen sie sich dem Thema nähern können. Zunächst geht es darum, Vertrauen in der Gruppe aufzubauen und ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Teilnehmenden sicher fühlen“, sagt Dirk Schubert, Projektverantwortlicher bei HeurekaNet.
Ein wichtiger Einstieg waren die Schnupperworkshops am 22. und 23. September am Theodor-Heuss-Gymnasium sowie an der Käthe-Kollwitz-Gesamtschule. Dort konnten sich die Schüler:innen über das Projekt informieren und sich praktisch ausprobieren – in den Bereichen Musik und Musikproduktion, Theater sowie Poetry-Textschreiben. Die Workshops boten einen niedrigschwelligen Zugang zum Thema Ausgrenzung und Mobbing; die künstlerische Arbeit unterstützte diesen Ansatz besonders.
Auch der künstlerische Leiter Gandhi Chahine zeigt sich sehr zufrieden: „Im ersten Schritt stehen die Erfahrungen der Jugendlichen im Mittelpunkt des Projekts. Dabei konnten wir bereits Alltagssituationen bearbeiten, die viele von ihnen selbst erlebt haben.“
In den kommenden Wochen wird das Projekt weiter vertieft. Die Ergebnisse sollen nicht nur die teilnehmenden Schulen stärken, sondern über soziale Medien auch viele weitere junge Menschen zum Thema Ausgrenzung und Mobbing erreichen und für einen respektvollen Umgang miteinander sensibilisieren.
Ansprechpartner: Dirk Schubert
Zum Projektflyer hier [interner Link]. Weitere Informationen zum Projekt hier [interner Link]
Das Projekt wird im Rahmen des Kinder- und Jugendförderplans 2025 des Landes Nordrhein-Westfalen durch den Landschaftsverband Westfalen-Lippe gefördert.